FAQ · Recht & Rechtsschutz

Was ist der Unterschied zwischen GGL- und MGA-Lizenz?

Autorin: Lisa Lustich · Aktualisiert am 5. Juni 2026

Die GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder) ist die einzige Behörde, die für deutsche Spieler verbindliche Lizenzen vergibt. Spielst du bei einem GGL-Casino, greifen deutsche Schutzgesetze: 1-€-Spin-Limit, 1.000-€-Monatslimit via LUGAS, OASIS-Sperrdatei, keine Live-Casinos, kein Auto-Play, 5-Sekunden-Spin-Mindestdauer.

Die MGA (Malta Gaming Authority) lizenziert für den EU-Binnenmarkt — historisch der größte Anbieter europäischer Casino-Lizenzen. MGA-Casinos bieten Live-Casino, hohe Einsätze, schnelle Spins, Bonus-Aktionen ohne Limit. Klingt attraktiv — ist in Deutschland aber seit dem GlüStV 2021 nicht legal nutzbar.

Folgen für Spieler bei MGA-Casinos: Du hast keinen Verbraucherschutz nach deutschem Recht. BGH-Urteile von 2024/2025 haben zwar entschieden, dass Verluste in nicht-lizenzierten Casinos vom Spieler zurückgeklagt werden können — der Prozess ist aber aufwendig, teuer (auch wenn meist mit Prozessfinanzierung), und Auszahlungsgewinne sind nicht durchsetzbar. Du spielst quasi ohne Sicherheitsnetz.

Dazu: Werbung für MGA-Casinos in Deutschland ist strafbar (§ 4 Abs. 5 GlüStV), Affiliates haften mit. Deshalb empfehlen wir auf Lustich.de ausschließlich GGL-lizenzierte Anbieter — MGA und Curaçao tauchen bei uns nur als negatives Vergleichsbeispiel auf.

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