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Glücksspiel-Verluste absetzen: Nord-Carolina plant Steuererleichterung

01. Juli 20265 Min.von Lisa Lustich
Redaktionell geprüft von Lisa LustichLetzte Prüfung:
Glücksspiel-Verluste absetzen: Nord-Carolina plant Steuererleichterung

Im US-Bundesstaat Nord-Carolina sollen Sportwetten-Verluste künftig von der Steuer absetzbar sein. Ein diskutierter Haushaltsentwurf sieht dies vor. Was bedeutet das für Spieler und die Branche?

Was geschah

Im amerikanischen Bundesstaat Nord-Carolina steht eine aufregende Änderung ins Haus. Laut aktuellen Berichten sollen Sportwetten-Verluste, die Spieler erleiden, künftig steuerlich absetzbar sein. Eine entsprechende Klausel wird derzeit im Rahmen eines neuen Haushaltsentwurfs verhandelt. Das hörten wir in der Redaktion von Lisa Lustich mit großem Interesse. Es ist ein ungewöhnlicher Schritt für eine Glücksspiel-Jurisdiktion, solche Regelungen einzuführen. Normalerweise liegt der Fokus eher auf der Besteuerung der Gewinne. Diese Entwicklung könnte ein Präzedenzfall für andere Regionen werden, auch wenn die Situation in den USA und Deutschland stark voneinander abweicht.

Die Regelung ist Teil des vorgeschlagenen Staatshaushalts. Das heißt, sie muss noch durch die politischen Instanzen. Dennoch ist die Tatsache, dass es überhaupt so weit gekommen ist, bemerkenswert. Für Sportwetter in Nord-Carolina könnte dies eine echte Entlastung bedeuten. Sie könnten einen Teil ihrer Einsätze, die sie verloren haben, steuerlich geltend machen. Das senkt effektiv die Steuerlast und macht das Wetten möglicherweise attraktiver. Man fragt sich, welche Lobbyarbeit dahintersteckt. Die amerikanische Glücksspielbranche ist bekannt für ihren Einfluss auf die Gesetzgebung. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Vorschlag tatsächlich Gesetz wird.

Hintergrund

Die Vereinigten Staaten haben eine sehr fragmentierte Glücksspiel-Landschaft. Jeder Bundesstaat regelt das Thema weitgehend eigenständig. Das führt zu einem Flickenteppich an Gesetzen, Lizenzen und Besteuerungen. Manche Staaten sind sehr liberal, andere extrem konservativ. Nord-Carolina nähert sich dem Thema Sportwetten erst seit Kurzem aktiv. Die Legalisierung von Sportwetten ist in vielen US-Bundesstaaten noch ein relativ neues Phänomen. Hierzulande verfolgen wir diese Entwicklungen seit Jahren genau. Unser transatlantischer Blick zeigt immer wieder interessante Ansätze. Oft sind es Staaten, die ihre Einnahmen steigern wollen, die das Glücksspiel legalisieren oder neue Anreize schaffen. Die Steuerabsetzbarkeit von Verlusten könnte als solcher Anreiz gedacht sein. Es fördert vielleicht die Teilnahme, da das Risiko, so hart besteuert zu werden, minimiert wird.

Traditionell dürfen in den USA Spielgewinne als Einkommen versteuert werden. Verluste konnten oft nur bis zur Höhe der Gewinne gegengerechnet werden. Eine umfassendere Absetzbarkeit, die über die Gewinnhöhe hinausgeht, ist eher selten. Für die Spieler in Nord-Carolina wäre das ein echter Vorteil. Es zeigt ein gewisses Verständnis für die Realität des Glücksspiels. Nicht jeder Tipp geht auf. Viele Sportwetter geraten in Verlustphasen. Diese neue Regelung könnte die finanzielle Belastung etwas mindern. Gleichzeitig muss man vorsichtig sein. Solche Regelungen dürfen nicht dazu verleiten, unkontrolliert zu spielen. Verantwortungsbewusstes Spielen muss immer im Vordergrund stehen. Für uns als Redaktion steht der Spielerschutz an oberster Stelle. Ein Blick auf die gesamte Gesetzgebung ist nötig, nicht nur auf einen Paragraphen.

Bedeutung für deutsche Spieler

Für deutsche Spieler haben diese Entwicklungen in Nord-Carolina keine direkte Bedeutung. Die deutsche Gesetzgebung ist grundlegend anders aufgebaut. In Deutschland sind Glücksspielgewinne für Privatpersonen grundsätzlich steuerfrei. Das ist ein großer Unterschied zum US-System. Das bedeutet auch, dass Verluste nicht von der Steuer abgesetzt werden können. Hierzulande gibt es keine Veranlassung dafür. Die Besteuerung findet auf Seiten der Anbieter statt. Das ist eine große Vereinfachung für den Endverbraucher. Spieler müssen sich keine Gedanken über das Finanzamt machen, wenn sie bei einem legalen Anbieter gewinnen. Diese Regelung wurde im Glücksspielstaatsvertrag 2021 festgeschrieben und gilt für alle Arten des erlaubten Online-Glücksspiels.

Ob Sportwetten, Online-Spielautomaten oder andere Casinospiele, solange man bei einem Anbieter mit deutscher GGL-Lizenz spielt, sind die Gewinne steuerfrei. Das nimmt den Spielern eine große Last von den Schultern. Man kann sich voll und ganz auf das Spiel konzentrieren. Der Staat erhebt stattdessen eine Glücksspielabgabe von den Betreibern. Dieser Ansatz hat sich in Deutschland bewährt. Eine Absetzbarkeit von Verlusten, wie in Nord-Carolina diskutiert, ist hier nicht vorgesehen und aus unserer Sicht auch nicht notwendig. Das deutsche System ist in dieser Hinsicht sehr spielerfreundlich gestaltet. So bleibt der Fokus auf Unterhaltung und nicht auf steuerlichen Winkelzügen. Wir schätzen diese Klarheit sehr. Für die Akzeptanz des legalen Marktes ist das extrem wichtig. Spieler wissen genau, woran sie sind.

Was das für GGL-Casinos heißt

Für GGL-lizenzierte Casinos und Sportwettenanbieter in Deutschland ändert sich durch die Nachrichten aus Nord-Carolina nichts. Ihr steuerliches Umfeld bleibt unverändert. Sie operieren unter dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den daraus resultierenden Regularien. Das heißt, sie zahlen weiterhin die gesetzlich vorgeschriebenen Abgaben an den deutschen Fiskus. Diese Abgaben sind unabhängig von den individuellen Gewinnen oder Verlusten der einzelnen Spieler. Das Modell ist ein Pauschalsystem. Es schafft Planbarkeit für die Anbieter und Steuervereinfachung für die Spieler. Genau das wollen wir für unsere deutschen Leser betonen. Sie können unbesorgt bei unseren empfohlenen Anbietern wie Jackpotpiraten, Tipwin, CrazyBuzzer, Merkur-Slots oder Löwen Play ihr Glück versuchen.

Die Stabilität und Klarheit der deutschen Regulierung bietet sowohl Anbietern als auch Spielern Sicherheit. Es gibt keine komplizierten Verlustverrechnungen oder individuelle Steuerklärungen für Spielgewinne und -verluste. Das gesamte System ist darauf ausgelegt, Transparenz zu schaffen und den Spieler zu schützen. Die GGL überwacht dies streng. Es unterscheidet sich stark von den oft komplexen und sich ständig ändernden Regeln in den USA. Solche Diskussionen über Verlustabsetzbarkeit, wie sie in Nord-Carolina geführt werden, sind in Deutschland irrelevant. Wir haben bereits ein robustes System. Wir empfehlen unseren Lesern stets, sich auf die legalen, deutschen Angebote zu konzentrieren. Dort herrscht Rechtssicherheit und Spielerschutz. Das ist uns als Lisa Lustich seit 1997 am wichtigsten. Die Abgrenzung zu illegalen Anbietern, die oft in Ländern wie Malta oder Curacao lizenziert sind, ist hier klar ersichtlich. Dort könnten solche Steuerfragen komplexer sein, sind aber für deutsche Spieler in legalen Casinos nicht relevant.

Quellen & weiterführende Links

Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst. Hilfe und Beratung unter 0800 1 372 700 (BZgA, kostenlos & anonym).

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