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Better Collective wächst kräftig: Nordamerika treibt den Umsatz im zweiten Quartal

Redaktionell geprüft von Lisa LustichLetzte Prüfung:
Better Collective wächst kräftig: Nordamerika treibt den Umsatz im zweiten QuartalKI-GENERIERT

Der Sportwetten-Affiliate Better Collective steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal 2026 um 9 Prozent auf 89 Millionen Euro, wobei Nordamerika mit einer EBITDA-Marge von 26 Prozent glänzte.

Das globale Medienunternehmen Better Collective setzt seinen Wachstumskurs fort und blickt auf ein erfolgreiches zweites Quartal zurück. Im Berichtszeitraum stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf insgesamt 89 Millionen Euro. Besonders auffällig ist die Profitabilität in Nordamerika, die sich deutlich verbessert hat. Das Unternehmen, das für seine Sportwetten-Inhalte und Affiliate-Plattformen bekannt ist, profitierte dabei stark von der Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die für eine hohe Kundenaktivität sorgte. Der operative Cashflow vor Sondereinflüssen stieg um 59 Prozent auf 30 Millionen Euro, was eine starke finanzielle Basis für künftige Investitionen unterstreicht.

Die Entwicklung zeigt, dass die Strategie der langfristigen Umsatzbeteiligungen (Revenue Share) Früchte trägt. Während früher oft einmalige Zahlungen pro geworbenem Kunden (CPA) im Vordergrund standen, setzt Better Collective nun verstärkt auf eine dauerhafte Beteiligung an den Umsätzen, die durch die vermittelten Spieler generiert werden. Rund 70 Prozent der 373.000 neuen einzahlenden Kunden (NDCs) wurden über solche Modelle gewonnen. Dies sorgt für stabilere Einkommensströme und macht das Unternehmen weniger abhängig von kurzfristigen Marktschwankungen.

Zahlen und Fakten

Ein Blick auf die Details offenbart die wirtschaftliche Dynamik des Konzerns. Das EBITDA vor Sondereinflüssen kletterte um 20 Prozent auf 27 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge verbesserte sich damit auf 30 Prozent. Ein besonderes Highlight stellt der Wert der Einzahlungen (Value of Deposits, VoD) dar, der mit 836 Millionen Euro einen neuen Rekordwert erreichte. Dies entspricht einer Steigerung von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch der Bereich Sponsoring legte kräftig zu und verzeichnete ein Plus von 39 Prozent, was vor allem auf die kommerziellen Aktivitäten von Marken wie Playmaker HQ und HLTV zurückzuführen ist.

In Nordamerika, dem mittlerweile wichtigsten Einzelmarkt der Gruppe, stieg die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen von 5 Prozent im Vorjahresquartal auf nun 26 Prozent. Diese Entwicklung wurde durch Prognosemärkte und talentgeführte Medienangebote vorangetrieben. Trotz der positiven Nachrichten musste das Unternehmen auch Rückschläge hinnehmen. Regulatorische Änderungen in Brasilien und die Erhöhung der Remote Gaming Duty in Großbritannien belasteten das Ergebnis mit jeweils geschätzt 2 Millionen Euro. Dennoch reichten die zusätzlichen Einnahmen von 11 Millionen Euro aus dem organischen Wachstum völlig aus, um diese Effekte mehr als zu kompensieren.

Hintergrund

Jesper Søgaard, Mitbegründer und Co-CEO von Better Collective, zeigt sich mit der Entwicklung sehr zufrieden. Die Fußball-Weltmeisterschaft habe den erwarteten Schub gegeben, und das Unternehmen sei nun gut aufgestellt, um weiter skalierbar zu wachsen.

„Das zweite Quartal war ein starkes Quartal für Better Collective, mit einem organischen Umsatzwachstum von 9 Prozent, das sich in einem Wachstum des EBITDA vor Sondereinflüssen um 20 Prozent auf 27 Millionen Euro übersetzte. Wir sind besonders ermutigt durch die Fortschritte in Nordamerika, wo das Wachstum durch Einnahmen aus Umsatzbeteiligungen, talentgesteuerte Medien und Prognosemärkte vorangetrieben wurde.“ - Jesper Søgaard, Co-CEO von Better Collective

Das Unternehmen hat zudem seine KI-basierte Plattform Playbook in Brasilien pünktlich zur WM gestartet. Dieses Produkt ist über soziale Kanäle wie X, Telegram und Discord erreichbar und soll die internationale Expansion weiter vorantreiben. Trotz der Marktunruhe plant Better Collective, weiterhin aktiv bei Übernahmen (M&A) zu bleiben, wobei auch Aktienrückkäufe im Wert von 40 Millionen Euro im Fokus stehen. Das Ziel bleibt ein moderater Verschuldungsgrad im Verhältnis zum EBITDA von unter dem Dreifachen.

Was heißt das für deutsche Spieler?

Für Spieler in Deutschland sind Unternehmen wie Better Collective oft die erste Anlaufstelle für Informationen über lizenzierte Glücksspielangebote. Da Better Collective großen Wert auf regulatorische Compliance legt, werden auf den Portalen des Unternehmens in der Regel nur Anbieter beworben, die über eine offizielle Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) verfügen. Das bedeutet für die Nutzer ein hohes Maß an Sicherheit, da diese Casinos die strengen Regeln des Glücksspielstaatsvertrags 2021 (GlüStV 2021) einhalten müssen. Dazu gehören das Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat über das LUGAS-System sowie das Einsatzlimit von 1 Euro pro Spielrunde bei virtuellen Automatenspielen.

Deutsche Kunden profitieren indirekt von der wirtschaftlichen Stabilität solcher Affiliate-Riesen, da diese in der Lage sind, hochwertige Inhalte und Transparenz zu bieten. Ein starker Partner im Hintergrund sorgt dafür, dass nur seriöse Anbieter Reichweite erhalten, was den Schutz vor Schwarzmarktangeboten ohne GGL-Lizenz stärkt. Die Professionalisierung der Branche, wie sie Better Collective vorlebt, führt dazu, dass Spieler besser über ihre Rechte und die verfügbaren Hilfesysteme wie OASIS informiert werden.

Was das für GGL-Casinos heißt

Für deutsche Online-Casinos mit GGL-Lizenz bleibt die Zusammenarbeit mit Partnern wie Better Collective essenziell. Die hohen Anforderungen an den Spielerschutz in Deutschland machen es notwendig, dass Marketingpartner die komplexen Regeln verstehen. Da Better Collective global agiert und Erfahrung mit strikten Regulierungen in Großbritannien oder den USA hat, sind sie ein verlässlicher Partner für die hiesigen Lizenznehmer. Das Wachstum bei den Neukunden (NDCs) zeigt, dass trotz strenger Limits in Deutschland weiterhin ein hohes Interesse am legalen Glücksspiel besteht, sofern das Angebot attraktiv und sicher gestaltet ist.

Häufige Fragen

Wie viel Umsatz hat Better Collective im zweiten Quartal 2026 gemacht?

Das Unternehmen erwirtschaftete einen Umsatz von 89 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Welche Rolle spielte die Fußball-Weltmeisterschaft für das Ergebnis?

Die Weltmeisterschaft 2026 sorgte für einen deutlichen Anstieg der Kundenaktivität. Insgesamt konnten im Quartal 373.000 neue einzahlende Kunden gewonnen werden.

Warum ist Nordamerika für das Unternehmen so wichtig?

Nordamerika ist mittlerweile der stärkste Einzelmarkt der Gruppe. Die operative Marge stieg dort massiv von 5 Prozent auf 26 Prozent an.

Wie reagiert das Unternehmen auf regulatorische Änderungen in Brasilien?

Trotz einer Belastung von etwa 2 Millionen Euro durch neue Regeln in Brasilien bleibt der Konzern optimistisch. Die Einführung des KI-Produkts Playbook soll das Wachstum dort weiter stützen.

Was bedeuten diese Nachrichten für Glücksspieler in Deutschland?

Da Better Collective meist mit lizenzierten Partnern arbeitet, stützt der Erfolg die Sichtbarkeit legaler GGL-Casinos. Spieler finden so leichter Angebote, die das 1.000 Euro Limit und die LUGAS-Überwachung einhalten.

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Über die Autorin

Lisa Lustich

Lisa Lustich

Chefredakteurin & Casino-Testerin

Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).

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Quellen & weiterführende Links

Erwähnte Unternehmen:Better Collective

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