Irische Lotterie verlängert Partnerschaft mit Intralot bis 2034 für System-Upgrade

Premier Lotteries Ireland hat seinen Vertrag mit Ballys Intralot bis November 2034 verlängert. Die Ausweitung um sieben Jahre beinhaltet ein großes Technologie-Upgrade.
Premier Lotteries Ireland hat den Vertrag mit Ballys Intralot bis November 2034 ausgedehnt. Diese Verlängerung sichert Intralot als Technologiepartner für den Rest der aktuellen Lizenzperiode der irischen Nationallotterie. Der bestehende Vertrag wird um sieben Jahre erweitert. Diese langfristige Zusammenarbeit unterstreicht das Vertrauen in die Technologie und die Expertise von Ballys Intralot.
Die Verlängerung des Vertrages ist nicht nur eine Formsache. Sie beinhaltet auch ein umfassendes Technologie-Upgrade. Dabei setzt Premier Lotteries Ireland auf cloudbasierte Systeme. Diese sollen den Betrieb sowohl im Einzelhandel als auch bei digitalen Lotterie-Angeboten modernisieren. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft des irischen Glücksspielmarkts.
Zahlen und Fakten
Die Partnerschaft zwischen Premier Lotteries Ireland (PLI) und Ballys Intralot besteht bereits seit 2014. Nun wurde der Vertrag um weitere sieben Jahre verlängert. Er läuft damit bis November 2034. Intralot Ireland Limited, eine Tochtergesellschaft von Ballys Intralot S.A., ist der zuständige Subunternehmer.
Im Rahmen der Vereinbarung wird Ballys Intralot die LotosX Omni Lösung einführen. Auch die PlayerX Player Account Management Plattform wird implementiert. Diese Systeme sind für den Einsatz in cloudbasierten Umgebungen konzipiert. Sie sollen Lotterieaktivitäten im Einzelhandel und über digitale Kanäle unterstützen. Das Upgrade umfasst das Management von Einzelhändlern, Sofortspielen, Geräten und Inhalten. Das Spieler-Account-Management verwaltet Kundenprofile und Kontoaktivitäten auf digitalen Kanälen.
Der Vertrag sichert auch Support- und Wartungsdienste. Im ersten Jahr soll Ballys Intralot Cloud-Operationen und Cybersicherheitsdienste bereitstellen. Diese dienen dem Schutz der technologischen Infrastruktur der Lotterie. Sie sollen langfristig Sicherheit, Zuverlässigkeit und Systemleistung gewährleisten. Der Anbieter verspricht eine verbesserte betriebliche Effizienz. Produktneueinführungen sollen schneller erfolgen. Das Engagement der Spieler soll ebenfalls gestärkt werden.
„Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit Ballys Intralot zu verlängern, eine Beziehung, die seit 2014 auf Vertrauen, Engagement für Exzellenz und gemeinsamen Ambitionen basiert. Mit Blick auf die Zukunft bietet diese Vereinbarung eine starke Plattform für kontinuierliche Innovation und Wachstum, um sicherzustellen, dass wir eine moderne, sichere und erstklassige Nationallotterie liefern können, die verantwortungsvolles Spielen in den Mittelpunkt stellt und gleichzeitig Gemeinschaften in ganz Irland zugutekommt.“ - Cian Murphy, Chief Executive Officer von Premier Lotteries Ireland
Robeson Reeves, CEO der Ballys Intralot Group, äußerte sich ähnlich. Er betonte die Stärke der Technologie. Das Vertrauen, das über ein Jahrzehnt der Zusammenarbeit aufgebaut wurde, sei zentral.
Hintergrund
Die irische Nationallotterie ist ein wichtiger Bestandteil der irischen Gesellschaft. Die Gewinne kommen sozialen und gemeinnützigen Zwecken zugute. Eine effiziente und sichere Technologielösung ist daher unerlässlich. Die Modernisierung der Systeme stellt sicher, dass die Lotterie auch zukünftig wettbewerbsfähig bleibt. Sie muss den steigenden Anforderungen an Online-Glücksspiel gerecht werden.
Die Entscheidung für cloudbasierte Lösungen zeigt einen klaren Trend in der Branche. Flexible, skalierbare und sichere Infrastrukturen sind immer wichtiger. Cybersicherheit spielt eine zentrale Rolle. Gerade bei sensiblen Daten von Millionen von Spielern sind die höchsten Standards gefragt.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Diese Entwicklung in Irland hat keine direkten Auswirkungen auf deutsche Spieler. Der deutsche Online-Glücksspielmarkt ist durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) streng reguliert. Nur Anbieter auf der sogenannten Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) sind in Deutschland legal. Spielerschutz steht hier an erster Stelle.
Der GlüStV 2021 sieht strenge Auflagen vor. Dazu gehören ein Einsatzlimit von einem Euro pro Spin bei Online-Spielautomaten. Auch ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro ist gesetzlich festgeschrieben. Das zentrale Sperrsystem LUGAS überwacht diese Limits und verhindert Parallelspiel. Solche Mechanismen dienen dem Schutz vor Spielsucht und übermäßigen Verlusten. Irlands Lotterie muss sich nicht so strengen Regeln fügen. Deutsche Spieler sollten ihren Provider immer auf der Whitelist der GGL überprüfen.
Was das für GGL-Casinos heißt
Die Lizenzanbieter in Deutschland müssen diese spezifischen Vorgaben einhalten. Sie dürfen keine Glücksspiele anbieten, die diese Grenzen überschreiten. Obwohl die Technologielösungen von Intralot modern und sicher sind, müssen sie an die deutschen Lizenzbedingungen angepasst werden. Deutsche Casinos legen großen Wert auf robuste und sichere IT-Infrastrukturen. Dies ist eine Grundvoraussetzung für die GGL-Lizenz. Anbieter, die diese Standards erfüllen, fördern einen verantwortungsvollen Glücksspielmarkt. Dies schützt auch die lokalen Spieler. Die Einhaltung strenger Datenschutz- und Sicherheitsvorgaben ist hierbei selbstverständlich.
Quellen & weiterführende Links
- Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL): gluecksspiel-behoerde.de
- Whitelist erlaubter Online-Anbieter: GGL-Whitelist
- BZgA Spielsucht-Hotline: 0800 1 372 700 (kostenlos, anonym, 24/7)
- Redaktionelle Methodik: Redaktionsrichtlinien Lustich.de
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