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IP-Adresse und Casino-Tracking: Was gespeichert wird

6. August 202612 Minvon Lisa Lustich
Redaktionell geprüft von Lisa LustichLetzte Prüfung:
IP-Adresse und Casino-Tracking: Was gespeichert wirdKI-GENERIERT

Die IP-Adresse bildet das digitale Rückgrat jeder Interaktion im Internet. In der Welt des legalen Online-Glücksspiels in Deutschland nimmt diese Kennung eine zentrale Rolle ein. Betreiber mit einer Konzession der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) sind gesetzlich verpflichtet, bestimmte Nutzerdaten zu erfassen. Diese Verpflichtung ergibt sich direkt aus dem Glücksspielstaatsvertrag 2021. Die IP-Adresse dient hierbei primär der Identifikation des Standorts. Nur Spieler mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland dürfen an den Angeboten teilnehmen. Wenn Sie eine Webseite aufrufen, überträgt Ihr Browser diese Information automatisch an den Server des Anbieters. Der Betreiber gleicht die IP-Adresse mit Datenbanken ab. So stellt er sicher, dass keine Nutzer aus Ländern mit Glücksspielverboten zugreifen. Dies schützt den Anbieter vor rechtlichen Konsequenzen. Für Sie als Nutzer bedeutet dies eine Form der Transparenz. Jede Sitzung hinterlässt Spuren im Logfile des Casinos. Diese Protokollierung erfolgt nicht willkürlich. Sie folgt strengen datenschutzrechtlichen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Ohne diese Erfassung wäre ein rechtssicherer Betrieb kaum möglich. Die Behörden verlangen lückenlose Nachweise über die Herkunft der Spieler. Dies verhindert zudem den Zugriff über verschleierte Verbindungen. Viele Anbieter blockieren bekannte VPN-Dienste konsequent. Sicherheit steht an erster Stelle.

Rechtliche Grundlagen der Datenspeicherung gemäß GlüStV 2021

Der Gesetzgeber hat im Paragraph 6 des Glücksspielstaatsvertrags klare Regeln zur Identifizierung aufgestellt. Anbieter müssen sicherstellen, dass Minderjährige ausgeschlossen bleiben. Die IP-Adresse unterstützt diesen Prozess indirekt. Sie hilft dabei, Mehrfachanmeldungen unter falschem Namen zu erkennen. Wenn zehn verschiedene Konten über dieselbe IP-Adresse registriert werden, schlagen die Sicherheitssysteme Alarm. Dies ist ein wichtiger Mechanismus zur Bekämpfung von Geldwäsche. Das Geldwäschegesetz (GwG) fordert von Casino-Betreibern eine genaue Prüfung der Transaktionswege. Einzahlungen über 2000 Euro lösen oft vertiefte Prüfprozesse aus. Hierbei wird geprüft, ob die IP-Adresse zum angegebenen Wohnort des Nutzers passt. Diskrepanzen führen oft zur temporären Sperrung des Spielerkontos. Die GGL überwacht die Einhaltung dieser Sorgfaltspflichten streng. Verstöße können Bußgelder in Millionenhöhe nach sich ziehen. Deshalb investieren legale Plattformen massiv in ihre IT-Infrastruktur. Sie nutzen moderne Analyse-Tools zur Auswertung der Metadaten. Datenschutzbeauftragte kontrollieren die Löschfristen regelmäßig. Normalerweise werden IP-Adressen nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen anonymisiert. Dies geschieht oft nach einer Dauer von sechs Monaten bis zu mehreren Jahren. Die genaue Frist hängt vom Zweck der Speicherung ab. Bei Verdacht auf Betrug bleiben Daten länger im System. Seriöse Anbieter kommunizieren dies offen in ihren Datenschutzbestimmungen. Transparenz schafft Vertrauen bei den Kunden.

Technische Details und Tracking-Mechanismen

Hinter den Kulissen arbeiten komplexe Algorithmen an der Auswertung Ihrer Verbindungsdaten. Eine IP-Adresse verrät mehr als nur den ungefähren Standort. Sie gibt Aufschluss über den genutzten Internetdienstanbieter. Auch der Gerätetyp lässt sich oft ableiten. Diese Informationen nutzen Casinos zur Optimierung ihrer Plattformen. Ein Nutzer mit einer mobilen IP-Adresse erhält eine für Smartphones optimierte Ansicht. Doch das Tracking geht tiefer. In Kombination mit Cookies entsteht ein detailliertes Bild des Nutzerverhaltens. Die Verweildauer auf bestimmten Seiten wird gemessen. Das Klickverhalten bei Slot-Maschinen liefert Daten für die Spielgestaltung. In Deutschland ist dieses Tracking jedoch durch den Spielerschutz begrenzt. Das System LUGAS spielt hier eine entscheidende Rolle. Das Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem speichert Informationen zur Spielersperre und zum Einzahlungslimit. Die IP-Adresse dient hier als zusätzlicher Sicherheitsanker. Wenn Sie sich einloggen, meldet das Casino die Aktivität an LUGAS. So wird verhindert, dass Sie bei mehreren Anbietern gleichzeitig spielen. Das Gesetz untersagt das parallele Spiel bei unterschiedlichen Veranstaltern. Diese technische Hürde schützt vor übermäßigen Verlusten. Die Speicherung erfolgt zentral in Deutschland. Zugriff haben nur autorisierte Stellen der Aufsichtsbehörden. Private Dritte erhalten keinen Einblick in diese sensiblen Datensätze. Die Verschlüsselung entspricht bankenüblichen Standards. TLS 1.2 oder höher ist Pflicht für alle lizenzierten Webseiten.

Gefahren bei illegalen Anbietern ohne GGL-Lizenz

Ganz anders stellt sich die Situation bei Anbietern aus Übersee oder mit MGA-Lizenz dar. Diese operieren oft in einer rechtlichen Grauzone oder gänzlich illegal auf dem deutschen Markt. Hier gibt es keine Garantie für den Schutz Ihrer IP-Adresse. Oft werden Daten an Werbenetzwerke verkauft. Dies führt zu unerwünschter Spam-Mail oder aggressiver Telefonwerbung. Illegale Casinos nutzen das Tracking, um gezielt gefährdete Spieler anzusprechen. Dort fehlen die Schutzmechanismen des deutschen Staatsvertrags. Einzahlungen sind dort riskant, da kein rechtlicher Anspruch auf Auszahlung besteht. Die IP-Adresse wird in solchen Systemen oft unverschlüsselt übertragen. Hacker haben es leicht, diese Informationen abzugreifen. Ein Identitätsdiebstahl kann die Folge sein. Wer in einem Casino ohne deutsche Lizenz spielt, begibt sich in Gefahr. Es gibt keine Aufsicht durch die GGL. Streitigkeiten müssen vor ausländischen Gerichten geklärt werden. Die Erfolgsaussichten sind dort minimal. Nutzen Sie daher ausschließlich Plattformen, die auf der Whitelist der GGL stehen. Dort ist die IP-Speicherung zweckgebunden und sicher. Der Schutz Ihrer Privatsphäre hat in Deutschland Verfassungsrang. Behörden wie die GGL sorgen dafür, dass dies auch im digitalen Raum gilt. Jede Speicherung muss verhältnismäßig sein. Der Spielerschutz rechtfertigt den Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Ohne Kontrolle würde der Schwarzmarkt florieren. Ordnung ist die Basis für sicheres Spielvergnügen.

Die Rolle von Cookies und Fingerprinting

Neben der IP-Adresse nutzen Casinos das sogenannte Fingerprinting. Hierbei werden verschiedene Merkmale Ihres Systems kombiniert. Die Auflösung Ihres Monitors gehört dazu. Die installierten Schriftarten spielen eine Rolle. Auch die Zeitzone Ihres Betriebssystems wird erfasst. Zusammen mit der IP-Adresse entsteht ein fast eindeutiger Fingerabdruck. Selbst wenn sich Ihre IP-Adresse ändert, erkennt das System Sie wieder. Dies dient vor allem dem Schutz vor Bonusmissbrauch. Viele Spieler versuchen, Willkommensangebote mehrfach zu nutzen. Sie erstellen dafür neue E-Mail-Adressen. Das Fingerprinting entlarvt diese Versuche sofort. Ein Casino darf gemäß Paragraph 6b GlüStV solche Techniken zur Betrugsprävention einsetzen. Die erhobenen Daten müssen jedoch nach dem Prinzip der Datenminimierung behandelt werden. Nur die notwendigen Informationen dürfen gespeichert werden. Eine Profilbildung zu reinen Marketingzwecken ohne Einwilligung ist untersagt. Sie haben das Recht auf Auskunft gemäß Artikel 15 DSGVO. Sie können jederzeit fragen, welche Daten ein Casino über Sie gespeichert hat. Der Anbieter muss innerhalb eines Monats antworten. Diese Transparenz ist ein hohes Gut. Sie schützt vor Willkür der Betreiber. Nutzen Sie dieses Recht, wenn Sie Zweifel haben. Ein seriöses Casino wird Ihnen eine detaillierte Liste Ihrer Log-Daten zur Verfügung stellen. Dies umfasst auch die Liste aller registrierten IP-Adressen Ihrer Sitzungen. So behalten Sie die Kontrolle über Ihre digitalen Spuren.

Zusammenhang zwischen IP-Tracking und Spielerschutz

Der wichtigste Aspekt der Datenverarbeitung ist der Spielerschutz. Die Früherkennung von problematischem Spielverhalten basiert auf Datenanalysen. Wenn ein Spieler plötzlich ungewöhnlich oft von wechselnden Standorten zugreift, kann dies ein Warnsignal sein. Vielleicht versucht er, eine lokale Sperre zu umgehen. Oder er spielt in Stresssituationen während der Arbeit. Die IP-Adresse liefert hier den Kontext. Algorithmen werten die Frequenz der Logins aus. Ein Login nachts um drei Uhr wird anders bewertet als am Nachmittag. In Kombination mit den Setzmustern ergibt sich ein Risikoprofil. Erreicht dieses Profil einen kritischen Wert, muss das Casino einschreiten. Dies ist in Paragraph 8 des Glücksspielstaatsvertrags festgelegt. Das Personal muss geschult sein, um solche Signale zu deuten. Es kann ein klärendes Gespräch oder eine temporäre Kontosperrung folgen. IP-Tracking ist also nicht nur Überwachung. Es ist ein digitales Sicherheitsnetz für die Spieler. In Deutschland ist das monatliche Limit von 1000 Euro für alle Anbieter übergreifend gültig. Die Verknüpfung der IP-Daten mit der LUGAS-Zentraldatei stellt sicher, dass dieses Limit nicht umgangen wird. Wer versucht, durch technische Tricks mehr Geld einzuzahlen, scheitert an der Vernetzung der Systeme. Das schützt vor privater Überschuldung. Die staatliche Aufsicht ist hier sehr präzise. Die Datenwege sind klar definiert. Keine Information wird ohne gesetzliche Grundlage weitergegeben. Das Vertrauen in diese Systeme ist die Basis für den legalen Markt.

Speicherdauer und Löschkonzepte

Wie lange darf ein Casino Ihre IP-Adresse behalten? Die Antwort findet sich in den Aufbewahrungsfristen für Geschäftsunterlagen. Da jede Spieltransaktion ein Geschäftsvorfall ist, gelten oft Fristen von sechs bis zehn Jahren. Die IP-Adresse als Teil des Transaktionsprotokolls unterliegt diesen Regeln. Das Handelsgesetzbuch (HGB) und die Abgabenordnung (AO) geben hier den Rahmen vor. Nach Ablauf dieser Zeit müssen die Daten gelöscht werden. Viele Casinos nutzen automatisierte Löschskripte. Diese entfernen veraltete Einträge aus den Datenbanken. Für die tägliche Sicherheit sind meist nur die Daten der letzten 90 Tage relevant. Diese liegen im schnellen Zugriff des Sicherheitsteams. Ältere Daten wandern in Langzeitarchive. Dort sind sie besonders geschützt. Nur bei staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen werden sie wieder hervorgeholt. Ein Beispiel ist der Verdacht auf Kreditkartenbetrug. Hier können Ermittler die IP-Historie anfordern. Legale Casinos arbeiten eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen. Dies dient dem Schutz der Allgemeinheit. Illegale Anbieter hingegen löschen Daten oft gar nicht oder geben sie unkontrolliert weiter. Das Risiko eines Datenlecks ist dort extrem hoch. In der Vergangenheit gab es Fälle, in denen Datenbanken von Offshore-Casinos offen im Netz standen. Millionen von IP-Adressen und Klarnamen waren für jeden sichtbar. In Deutschland verhindert die GGL solche Zustände durch strenge IT-Audits. Jedes Casino muss ein zertifiziertes Sicherheitskonzept vorlegen. Nur dann wird die Lizenz erteilt oder verlängert. Die Sicherheit Ihrer IP-Adresse ist somit Teil der staatlichen Qualitätskontrolle.

Anonymisierung und Pseudonymisierung

In modernen Systemen werden IP-Adressen oft pseudonymisiert. Das bedeutet, dass die Adresse durch eine Zeichenfolge ersetzt wird. Nur mit einem speziellen Schlüssel lässt sich die ursprüngliche IP wiederherstellen. Dieser Schlüssel wird getrennt aufbewahrt. So können Analysten Statistiken erstellen, ohne die Identität des Nutzers zu kennen. Sie sehen zum Beispiel, dass 20 Prozent der Nutzer aus Bayern kommen. Sie wissen aber nicht, wer genau diese Personen sind. Diese Technik schont die Privatsphäre und erfüllt dennoch die Analysebedürfnisse. Vollständige Anonymisierung ist schwierig, da die IP-Adresse für die Kommunikation nötig bleibt. Doch im Ruhezustand der Daten ist Pseudonymisierung der Standard. Die GGL fordert in ihren technischen Richtlinien den Einsatz solcher Verfahren. Dies minimiert den Schaden bei einem potenziellen Hackerangriff. Ein Angreifer fände nur wertlose Zeichenketten vor. Die Sicherheit der Nutzer steht über den kommerziellen Interessen. Dies unterscheidet den regulierten deutschen Markt von anderen Jurisdiktionen. Wer Wert auf Datenschutz legt, kommt an GGL-lizenzierten Anbietern nicht vorbei. Hier ist das Recht auf Schutz der Daten kein bloßes Versprechen. Es ist eine überprüfbare Realität. Nutzer sollten dennoch vorsichtig mit ihren Zugangsdaten umgehen. Ein sicheres Passwort und die Zwei-Faktor-Authentisierung ergänzen den Schutz der IP-Adresse. Gemeinsam bilden diese Maßnahmen eine starke Abwehr gegen Missbrauch. Verlassen Sie sich nicht allein auf die Technik des Anbieters. Eigenverantwortung ist ein wichtiger Teil des sicheren Glücksspiels.

Vergleich mit anderen Branchen

Im Vergleich zu sozialen Netzwerken oder Online-Shops ist die Datenerhebung im Casino strenger reguliert. Ein Shop speichert Ihre IP, um Ihnen passende Werbung zu zeigen. Ein Casino speichert sie, um Gesetze einzuhalten. Der Zweck ist also ein völlig anderer. Während Google oder Facebook Profile für den Verkauf von Anzeigen erstellen, nutzen Casinos die Daten zur Prävention. Es gibt keine Weitergabe zu Werbezwecken ohne ausdrückliche Erlaubnis. In der Gaming-Branche ist die IP-Adresse auch zur Verhinderung von Betrug beim Poker oder bei Wetten wichtig. Absprachen zwischen Spielern, das sogenannte Collusion, werden so erkannt. Wenn zwei Spieler am selben Tisch sitzen und dieselbe IP-Adresse nutzen, ist der Betrugsverdacht erhärtet. Das System schaltet sich sofort ein. Diese Überwachung schützt die ehrlichen Spieler vor unfairen Praktiken. Faire Gewinnchancen gibt es nur in einer kontrollierten Umgebung. Die IP-Adresse ist hierbei das wichtigste Werkzeug für die Integrität des Spiels. Auch bei Sportwetten ist dies relevant. Wettbetrug wird oft durch die Analyse von Standortdaten aufgedeckt. Die Zusammenarbeit zwischen Buchmachern und Behörden ist hier sehr eng. Die IP-Daten bilden die Beweiskette vor Gericht. Wer legal spielt, hat nichts zu befürchten. Die Speicherung dient dem reibungslosen Ablauf. Sie ist der Preis für eine sichere und faire Spielumgebung. Die regulatorischen Kosten tragen die Anbieter. Sie müssen teure Compliance-Abteilungen unterhalten. Dies erklärt auch, warum die Quoten in legalen Casinos manchmal geringfügig anders sind. Qualität und Sicherheit haben ihren Preis. Doch dieser Preis lohnt sich für den Schutz Ihres Geldes und Ihrer Gesundheit.

Handlungsempfehlungen für Nutzer

Prüfen Sie vor jeder Anmeldung die Lizenz des Anbieters. Achten Sie auf das Siegel der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Lesen Sie die Datenschutzbestimmungen aufmerksam durch. Dort muss stehen, welche Daten wie lange gespeichert werden. Nutzen Sie keine VPN-Dienste, um Sperren zu umgehen. Dies führt unweigerlich zum Ausschluss und zum Verlust von Gewinnen. Seien Sie sich bewusst, dass Ihre IP-Adresse ein Teil Ihrer Identität im Netz ist. Gehen Sie verantwortungsbewusst mit Ihren Daten um. Falls Sie merken, dass Ihr Spielverhalten außer Kontrolle gerät, suchen Sie sofort Hilfe. Das Tracking der Casinos kann Ihnen zwar Warnsignale geben, aber die Entscheidung zur Pause liegt bei Ihnen. Es gibt zahlreiche Beratungsstellen in Deutschland. Ein wichtiges Instrument ist die bundesweite Sperrdatei OASIS. Dort können Sie sich selbst sperren lassen. Dies gilt dann für alle legalen Glücksspielangebote. Die Technik unterstützt Sie dabei, aber der erste Schritt muss von Ihnen kommen. Achten Sie auf Warnsignale wie den Versuch, Verluste durch höhere Einsätze zurückzugewinnen. Glücksspiel sollte immer nur Unterhaltung sein. Setzen Sie sich feste Limits für Zeit und Geld. Die legalen Anbieter bieten hierzu Tools in Ihrem Kundenkonto an. Nutzen Sie diese Funktionen aktiv. Die Überwachung Ihrer IP-Adresse ist am Ende nur ein kleiner Teil eines großen Schutzkonzeptes. Dieses Konzept funktioniert nur, wenn Sie sich innerhalb des legalen Rahmens bewegen. Bleiben Sie sicher und spielen Sie verantwortungsbewusst. Bei Fragen zum Spielerschutz oder Anzeichen von Sucht hilft die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1 372 700 weiter.

Der Einfluss der GGL auf die IT-Sicherheit

Die GGL hat seit ihrer vollen Arbeitsfähigkeit im Jahr 2023 die Standards massiv angehoben. Jedes Casino muss nun regelmäßig Sicherheitsberichte einreichen. Diese Berichte umfassen auch die Protokollierung von Zugriffen. Die Behörde prüft, ob die IP-Adressen korrekt verarbeitet werden. Es darf keine unbefugte Übermittlung in Drittstaaten stattfinden. Dies ist besonders wichtig, wenn Cloud-Dienste genutzt werden. Die Server müssen idealerweise innerhalb der Europäischen Union stehen. Viele Anbieter wählen Standorte in Deutschland, um den strengsten Anforderungen gerecht zu werden. Dies erhöht die Latenz zwar minimal, steigert aber die Sicherheit massiv. Kurze Wege für Daten bedeuten weniger Angriffsfläche. Die GGL arbeitet zudem eng mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammen. Gemeinsam werden Bedrohungslagen analysiert. Wenn neue Sicherheitslücken bekannt werden, informiert die GGL die Betreiber umgehend. Diese müssen dann innerhalb kürzester Zeit Patches einspielen. Das IP-Tracking ist somit Teil eines lebendigen Sicherheitssystems. Es passt sich ständig neuen Herausforderungen an. Die Kriminellen schlafen nicht, aber die Aufsicht auch nicht. Durch den Abgleich mit der Whitelist können Sie sicher sein, dass Ihr Anbieter diese Prüfungen bestanden hat. Ein Blick in das Impressum der Webseite verrät Ihnen den Sitz des Unternehmens. Deutsche Unternehmen unterliegen der vollen Haftung. Dies gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit bei finanziellen Transaktionen. Ihre IP-Adresse ist bei diesen Profis in guten Händen. Sie wird nicht für dubiose Zwecke missbraucht. Die strikte Trennung von Spielbetrieb und Datenanalyse ist gewährleistet. Nur so kann der legale Glücksspielmarkt auf Dauer bestehen und das Vertrauen der Bürger gewinnen. Datenschutz ist kein Hindernis, sondern ein Qualitätsmerkmal für modernes Glücksspiel in Deutschland.

Fazit zum Umgang mit Verbindungsdaten

Die Erfassung der IP-Adresse in Online-Casinos ist eine notwendige Maßnahme. Sie dient dem gesetzlichen Auftrag zum Spielerschutz und zur Betrugsprävention. In Deutschland ist dieser Prozess durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 streng reguliert. Nutzer profitieren von einer hohen Transparenz und klaren Regeln. Wer sich für lizenzierte Anbieter entscheidet, schützt seine Privatsphäre bestmöglich. Illegale Plattformen stellen hingegen ein erhebliches Risiko für die Datensicherheit dar. Nutzen Sie die verfügbaren Schutzinstrumente und achten Sie auf Ihr Spielverhalten. Die Verknüpfung von technischer Überwachung und persönlicher Verantwortung schafft eine sichere Umgebung. Informieren Sie sich regelmäßig über Ihre Rechte als Nutzer. Die DSGVO bietet Ihnen starke Werkzeuge zur Kontrolle Ihrer Daten. Bleiben Sie wachsam gegenüber Anbietern, die keine klaren Angaben zum Datenschutz machen. Ein seriöses Casino wird Ihre IP-Adresse niemals ohne Grund speichern oder weitergeben. Die Einhaltung der Gesetze ist die Basis für ein faires Spiel. Sollten Sie jemals Probleme mit der Kontrolle über Ihr Spiel haben, zögern Sie nicht. Professionelle Hilfe ist nur einen Anruf entfernt. Die BZgA berät diskret und kostenfrei unter 0800 1 372 700.

Häufig gestellte Fragen

Warum speichern Casinos meine IP-Adresse?

Casinos speichern IP-Adressen zur Feststellung Ihres Standorts und zur Betrugsprävention. Dies stellt sicher, dass nur Spieler aus erlaubten Regionen zugreifen und verhindert Mehrfachanmeldungen.

Darf ein Casino meine IP-Daten an Dritte weitergeben?

Eine Weitergabe an Werbenetzwerke ist ohne ausdrückliche Einwilligung verboten. Daten dürfen nur an staatliche Stellen wie die GGL oder Strafverfolgungsbehörden übermittelt werden, wenn eine gesetzliche Pflicht besteht.

Wie lange bleiben meine Verbindungsdaten gespeichert?

Die Speicherdauer richtet sich nach gesetzlichen Aufbewahrungsfristen von bis zu zehn Jahren für Transaktionsdaten. Reine Protokolldaten für die IT-Sicherheit werden oft schon nach wenigen Monaten gelöscht oder anonymisiert.

Kann ich die IP-Speicherung durch ein VPN umgehen?

Die Nutzung von VPN-Diensten verstößt bei fast allen lizenzierten Anbietern gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Es drohen Kontosperrungen und die Einbehaltung von Gewinnen, da der Standort nicht zweifelsfrei verifiziert werden kann.

Welche Rolle spielt das LUGAS-System beim Tracking?

LUGAS nutzt Daten wie Ihre IP-Adresse, um die Einhaltung des monatlichen 1000 Euro Einzahlungslimits zu überwachen. Zudem verhindert es, dass Sie bei mehreren Anbietern gleichzeitig aktiv sind.

Habe ich ein Recht auf Löschung meiner IP-Daten?

Gemäß DSGVO haben Sie ein Recht auf Löschung, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Da Casinos zur Dokumentation verpflichtet sind, ist eine sofortige Löschung während der aktiven Kundenbeziehung meist nicht möglich.

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