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Svenska Spel ernennt Katarina Borstedt zur Chefin für Personal und Kultur

Redaktionell geprüft von Lisa LustichLetzte Prüfung:
Svenska Spel ernennt Katarina Borstedt zur Chefin für Personal und Kultur

Katarina Borstedt übernimmt ab September 2026 die Position des Chief People & Culture Officer beim schwedischen Staatsunternehmen Svenska Spel. Sie soll die Organisationsentwicklung vorantreiben.

Das schwedische staatliche Glücksspielunternehmen Svenska Spel hat eine wichtige Personalie bekannt gegeben. Katarina Borstedt wird ab September 2026 die Rolle des Chief People & Culture Officer übernehmen. Diese strategische Entscheidung unterstreicht das Engagement des Unternehmens für nachhaltiges Wachstum und die Weiterentwicklung seiner Unternehmenskultur. Ich persönlich finde, dass solche Positionen immer wichtiger werden, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Arbeitnehmer erwarten heute mehr als nur einen guten Lohn. Sie wollen eine Unternehmenskultur, die passt.

Borstedt bringt umfassende Erfahrung aus leitenden HR-Positionen bei verschiedenen Unternehmen mit, darunter Munters FoodTech, Proxify und Northvolt. Ihre Expertise soll Svenska Spel dabei helfen, die Personalstrategie mit den langfristigen Unternehmenszielen in Einklang zu bringen. Zudem saß sie bei PWC und Deloitte in der Beratung, was ihr ein breites Spektrum an Einblicken in die Unternehmensführung gibt.

Zahlen und Fakten

Katarina Borstedt tritt ihre neue Position im September 2026 an. Sie war zuletzt als VP People & Culture bei Munters FoodTech tätig. Davor bekleidete sie die Position des Chief People & Culture Officer bei Proxify und war als Director of Growth bei Northvolt beschäftigt. Ihre Karriere umfasst auch leitende Managementfunktionen bei Ahlstrom-Munksjö und Munksjö sowie eine Zeit als Unternehmensberaterin bei PwC und Deloitte. Borstedt wird direkt an die Präsidentin und CEO von Svenska Spel berichten, Anna Johnson, und Mitglied der Konzernleitung sein. Joakim Karlsson, der die Abteilung interimistisch leitete, kehrt danach auf seine feste Position als Head of Talent Acquisition & Tech zurück.

Anna Johnson, Präsidentin und CEO von Svenska Spel, äußerte sich positiv zur Ernennung: > „Ich freue mich sehr, Katarina bei Svenska Spel begrüßen zu dürfen. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung in führenden HR- und Organisationsfragen in Unternehmen im Wandel und im Aufbau für Wachstum. Dieses Fachwissen wird für uns wichtig sein, da wir Svenska Spel weiterhin mit Fokus auf nachhaltiges Wachstum, Kundenzufriedenheit und Unternehmenskultur entwickeln. Als Chief People & Culture Officer wird Katarina eine zentrale Rolle bei der Stärkung und Entwicklung unserer Organisation, unserer Führung und unserer Arbeitsweisen sowie bei der Leitung des Wandels spielen.“

Katarina Borstedt selbst sieht ihre Rolle als entscheidend für die Verbindung von HR und Geschäftserfolg: > „Ich freue mich sehr, zum Chief People & Culture Officer bei Svenska Spel ernannt zu werden, einem Unternehmen mit einer starken Marke, spannenden Spielen und dem klaren Ziel, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Ich hoffe, mit meiner Erfahrung in der Entwicklung von Organisationen, Führung und Arbeitsweisen bei Wachstums- und Veränderungsprozessen beitragen zu können. Für mich geht es bei HR darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen sich Mitarbeiter und Führungskräfte entwickeln können, wobei der Kunde und das Geschäft als klare Ausgangsbasis dienen.“

Hintergrund

Svenska Spel ist ein staatliches schwedisches Glücksspielunternehmen, das eine wichtige Rolle im schwedischen Markt spielt. Das Unternehmen ist verantwortlich für Lotterien, Sportwetten und Casinospiele. Der Fokus auf „People & Culture“ (Mensch und Kultur) zeigt einen breiteren Trend in der Glücksspielbranche. Viele Unternehmen erkennen, dass Mitarbeiterzufriedenheit und eine starke Unternehmenskultur entscheidend für den Geschäftserfolg und nachhaltiges Wachstum sind. Gerade in regulierten Märkten wie Schweden, wo der Spielerschutz großgeschrieben wird, müssen Unternehmen auch intern hohe Standards setzen. Der Wettbewerb um Talente ist extrem hoch, daher ist eine gute Personalentwicklung ein Muss.

Was heißt das für deutsche Spieler?

Für deutsche Spieler hat diese Personalie bei Svenska Spel keine direkten Auswirkungen. Svenska Spel ist ein schwedisches Staatsunternehmen, das primär den schwedischen Markt bedient. Deutsche Spieler konsumieren Glücksspiele in der Regel bei Anbietern, die eine deutsche Lizenz besitzen. Seit dem Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags 2021 (GlüStV 2021) hat sich der deutsche Markt stark verändert. Online-Glücksspiele sind nun unter strengen Auflagen legalisiert. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) lizenziert und überwacht diese Anbieter.

Spieler in Deutschland merken die Auswirkungen des GlüStV 2021 durch das 1 Euro pro Spin-Einsatzlimit an Spielautomaten und das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro. Zudem sorgt das zentrale Sperrsystem LUGAS für die Einhaltung dieser Limits und den Spielerschutz. Anbieter, die eine Lizenz der GGL besitzen, müssen diese strengen Regeln einhalten. Auch Bonussysteme sind stark reguliert. Daher ist es für deutsche Spieler wichtig, ausschließlich bei Anbietern auf der GGL-Whitelist zu spielen. Svenska Spel gehört nicht dazu, da es sich auf den schwedischen Markt konzentriert. Indirekt zeigen solche Personalentscheidungen, dass auch internationale Top-Anbieter auf eine starke Unternehmenskultur setzen, ein Maßstab, der auch für GGL-lizenzierte Casinos gilt.

Was das für GGL-Casinos heißt

Obwohl die spezifische Ernennung von Katarina Borstedt bei Svenska Spel keine direkten Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse von GGL-lizenzierten Casinos in Deutschland hat, lässt sich ein allgemeiner Trend erkennen. Die Betonung der „People & Culture“-Aspekte in Unternehmen signalisiert ein wachsendes Bewusstsein für die Bedeutung einer starken internen Organisation. Dies ist für jede Branche, einschließlich des Online-Glücksspiels, von entscheidender Bedeutung. In Deutschland müssen lizenzierte Casinos nicht nur die strengen rechtlichen und technischen Anforderungen erfüllen, sondern auch qualifiziertes Personal anziehen und halten. Eine positive Unternehmenskultur fördert die Mitarbeiterbindung und kann sich letztlich auch auf die Qualität des Kundenservice und die Einhaltung der Vorschriften auswirken. Dies ist besonders wichtig in einem so sensiblen Bereich wie dem Glücksspiel, wo der Spielerschutz an erster Stelle steht. Eine gut geführte Organisation, die Wert auf ihre Mitarbeiter legt, ist besser in der Lage, auch die Spieler optimal zu schützen und die komplexen Regularien des GlüStV 2021 umzusetzen. Es ist ein Zeichen, dass die Branche weltweit professioneller und verantwortungsvoller agiert. Das ist gut für alle Beteiligten.

Quellen & weiterführende Links

Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst. Hilfe und Beratung unter 0800 1 372 700 (BZgA, kostenlos & anonym).

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